Aktuelle Studien

  • rTMS zur Behandlung des Fatigue-Syndroms bei Multipler Sklerose

Oft kommt es bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) zu Ermüdung, die rasch im Verlauf des Tages eintritt. Man bezeichnet diese Ermüdung als Fatigue-Syndrom. Zur Vermeidung werden oft eine kurze Pause, ein Mittagsschlaf und leichte Bewegung empfohlen. Medikamentös gibt es keine Therapien mit nachgewiesener Wirkung. Es wird jetzt von uns untersucht, ob die Therapie mit repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS) des präfrontalen Kortex zu einer Reduktion des Fatigue-Syndroms führt. Die Teilnahme an der Studie ist kostenfrei. Fahrtkosten müssen vom Patienten getragen werden.

 

Studienzentren:

  • Kiel/Altenholz: PD Dr. med. Roland Wenzelburger (Studienleitung)
    Anmeldung: 0431 322 125
  • Itzehoe: Dr. med. Klaus Gehring
    Anmeldung:  04821 2041
  • Hamburg: Peter Emrich
    Anmeldung: 040 223 220
Einschlusskriterien (alle müssen erfüllt sein):
  • Patienten mit gesicherter MS
  • Alter 18 bis 60
  • Gehfähig, auch mit Hiflsmitteln über mindestens 5 Meter
  • Schubfrei in den letzten 30 Tagen vor Studieneinschluss
  • Keine Änderung der MS-Therapie in den letzten 3 Monaten
  • Keine Änderung eventuell eingenommener Antidepressiva in den letzten 3 Monaten
  • Score von größer oder gleich 4 in der Fatigue severity Skala (FSS)
  • Bei Frauen: Wirksame Verhütungsmethode

Ausschlusskriterien:

  • Epilepsie, Hirntumor oder Hirnverletzung in der Vorgeschichte
  • Metallische Teile im Auge oder im Kopf (außer Mund)
  • Herschrittmacher, implantierte Neurostimulatoren, Cochlear implants, implantiere Medikamentepumpen
  • Vorgeschicte mit Medikamenten- oder Alkoholmißbrauch
  • Schwangerschaft
  • MS-Schub in den letzten 30 Tagen vor Studieneinschluss
  • i.v. Kortisontherapie in den letzten 30 Tagen vor Studieneinschluss
  • Änderung der immunmodulatorischen Therapie in den letzten 30 Tagen vor Studieneinschluss
  • Änderung einer antidepressiven Medikamententherapie in den 3 Monaten vor Studieneinschluss
  • Patienten mit gesteigertem intrakraniellen Druck (senkt die Krampfschwelle)
  • Instabile Herzerkrankungbipolar disorder
  • Vorgeschichte mit Schlaganfall oder Hirnverletzung

 

 

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