Kontraindikationen und Nebenwirkungen der nichtinvasiven Neurmodulation
Kontraindikationen repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)
Unter folgenden Umständen ist die rTMS-Therapie in der Regel nicht ambulant anwendbar (Kontraindikationen)
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Herzschrittmacher
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Epilepsie
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Cochlear implants (Hörgeräte sind kein Problem)
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Implantierte Medikamentenpumpen (äußerlich am Körper getragene Pumpen sind kein Problem)
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Zustand nach Operationen am Schädel oder am Gehirn (Zahnprothesen oder Zahnimplantate sind kein Problem)
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Zustand nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma (Gehirnerschütterung / Commotio zerebri ist kein Problem)
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Schwangerschaft
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Instabile schwere Herzerkrankung
Nebenwirkungen repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)
Erhebliche Nebenwirkungen der rTMS-Therapie sind sehr selten und die Behandlung wird in der Regel sehr gut vertragen.
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Vorübergehende Kopfschmerzen (kann besonders bei Patienten mit Migräne oder Spannungskopfschmerz auftreten)
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Reizempfindung im Bereich der Stimulationsstelle (Muskelzucken im Bereich Kopfhaut, Auge oder Mund)
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Leichte Benommenheit oder Schwindel für kurze Zeit
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Extrem selten: Epileptischer Anfall während der Behandlung. Weltweit wurden ca. 6-12 Anfälle beschrieben, die während einer rTMS-Therapie auftraten.
Disclaimer
Die Wirkungen und Nebenwirkungen der nichtinvasiven Neuromodulation wurden in zahlreichen wissenschaftlichen Studien erprobt. Außerhalb von Studien können Verfahren der nichtinvasiven Neuromodulation als Heilversuch eingesetzt werden, insbesondere wenn bewährte Therapien nicht ausreichend wirksam waren, oder nicht vertragen wurden. Bedenken Sie bitte, dass Anwendungen der nichtinterventionellen Neuromodulation die ärztliche Diagnostik und die bei Ihrer Erkrankung übliche Standardtherapie nicht ersetzen kann.